Was es mit dem Bratwürstlsonntag auf sich hat …

Als ich vor wenigen Jahren nach Oberösterreich umgezogen bin, war ich am ersten Adventsonntag ganz überrascht. „Bratwürstlsonntag“ nennen die Oberösterreich den 1. Adventsonntag. Am Mittagstisch landen traditionelle Bratwürstl. Als Beilage gibt es Sauerkraut und Kartoffel.

Doch was hat es mit dem Brauch auf sich? Über die genaue Herkunft tappen selbst alteingesessene Oberösterreicher im Dunkeln. Im ländlichen Raum hört man allerdings oftmalig „Früher konnte man nicht alle Tiere im Winter durchfüttern, daher wurde viele zuvor noch geschlachtet. Das Fleisch wurde unter anderem zu Würsten verarbeitet. Diese Würste verzehrte man noch vor der adventlichen Fastenzeit.“

Wer am Sonntag nicht unbedingt selbst hinter dem Herd stehen möchte, den laden die zahlreichen Christkindlmärkte und Adventmärkte in Oberösterreich zum Bratwürstl essen ein. Als Vegetarier werde ich zwar „nur“ mit Beilagen abgespeist – aber auch die sind wirklich lecker. „Die besten Bratwürstl gibts am Christkindlmarkt am Hauptplatz von Linz. Fragt beim Gölls nach den ausgezeichneten Würstl von Klemens!“.

Warum ich nicht böse bin, am Sonntag „nur Beilagen“ zu essen?

Sauerkraut

Sauerkraut gehört zu den ältesten Gemüsen der Welt. Es ist besonders gesund und reich an Vitamin C. Neben reichlich enthaltenen Ballaststoffen und der natürlichen Milchsäure ist das Sauerkraut ein echter Wohltäter für die Verdauung. Und so ganz nebenbei ist es auch ein Schlankmacher! 25 Kalorien und 0 Gramm Fett haben noch keiner Linie zugesetzt!

In diesem Sinne, lasst euch die Bratwürstl am Sonntag schmecken! Wo schmecken sie dir am Besten? Schreib mir deinen Tipp als Kommentar!

2016-11-25T09:09:52+02:00

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