Der erste Tag meiner Reise startete dank Jetlag schon sehr früh. Im Hotel gab es ein eigenes Starbucks Cafe das meinen ersten Hunger stillte. Es gab ein köstliches „Hot Oat Meal“ mit Nüssen und Rosinen. Danach fuhren wir zum Great Marsh Park wo der Schwimmstart vom IRONMAN Maryland sein wird um uns ein bisschen zu orientieren. Wir trafen gleich ein paar Einheimische die uns sehr hilfsbereit erklärten wo am Renntag alles aufgebaut wird und wie die Laufwege sein werden.

  

Mittags besuchten wir „Emily’s Produce„, einen kleinen Bauernladen im Nirgendwo. Hier findet man im Herbst Kürbisse jeder Größe und Form, aber auch lokales Obst, Gemüse, Mehlspeisen, kleine Snacks und noch vieles mehr was das Herz begehrt.

Auf dem Feld vor dem Hof findet man ein kleines Labyrinth das  mit „Milo Maze“ gekennzeichnet ist. Nach ein paar Sackgassen haben wir den Ausgang wieder gefunden. Weiters waren übergroße  Outdoor-Spielbretter aufgebaut mit Kürbis-Spielfiguren die man nutzen konnte. Ansonst konnte man auch noch Ziegen füttern, Kürbisse bemalen und und und. Für Kinder und Familien wird hier einiges geboten.

Kaum waren wir im Hofladen drinnen kam Emily auf uns zu und bot uns an ein Stück ihres köstlichen „Apple Cider Cake“ zu probieren. Gesagt, getan – wir konnten nicht widerstehen und kauften uns nach dem kleinen Teststück ein großes Stück um 2,95 Dollar das eigentlich groß genug für 4 Personen oder 2 Triathleten war.  In den Schaukelstühlen vor dem Haus  genossen wir dann die „süße Sünde“ die vermutlich aus Nüssen, Zimt, Butter, Mehl, Äpfel und Zucker bestand in der Sonne.

Gestärkt von dem Kuchen bauten wir am Nachmittag unsere Räder zusammen und erkundeten die Radstrecke des IRONMAN. Die Strecke war mit orangen Pfeilen am Boden gut beschildert und wir fuhren eine von zwei Runden. Die Straßen waren sehr verkehrsarm und die Wege rund um den Nationalpark landschaftlich sehr schön und ruhrig. Insgesamt schafften wir auf 105 Kilometern ca. 15 Höhenmeter – also ein richtig Hügeliger Kurs ;-).

Da es sehr windig am Radkurs war hatten wir nach dem Training schon ein großes Loch im Bauch. Nur wohin könnten wir essen gehen? In der nähe vom Schwimmstart hatten wir das „Portside Seafood Restaurant“ gesehen welches wir ausprobieren wollten. Auf der Terrasse fanden wir ein windgeschütztes Plätzchen in der Sonne. Das Personal war sehr freundlich und servierte uns einen köstlichen Babyspinatsalat mit Blauschimmelkäse, Eiern und Tomaten mit Balsamicodressing, einen Schrimpssalat und gebratenen Tunfisch mit Kartoffelpüree. Die Getränke wurden  leider in Plastikbechern, wie in Amerika oft üblich, serviert aber ansonst ist das Lokal sehr nett, die Aussicht herrlich, und das Essen schmeckte.